Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

Sydekum - der Name verpflichtet

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  22. Februar:  Vortrag, anschl. Mitgliederversammlung:

Die Politik der Welfen im Dreißigjährige Krieg

Datum:  22.02.2018

Ort: Lepantosaal im Welfenschloss, Hann. Münden

Zeit: 19:00 Uhr Vortrag / 20:15 Uhr Mitgliederversammlung

Am Donnerstag, 22.02.2018, 19:00 Uhr sind Sie ganz herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit; wir würden uns freuen!

Zu guter Letzt: Das nächste Vorhaben im Jahr 2018:

Donnerstag, 01. März 2018

Offener Gesprächskreis Geschichte, 19:30—22:00 Uhr

Ort: Hotel und Restaurant Schlosschänke

Thema:  „Münden im Königreich Westfalen —  König Jerome“

Moderation: Stefan Schäfer, Geschichtsverein Sydekum

 

                            Der Vorstand bittet herzlich um rege Teilnahme.

 

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Termine.

Der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden lädt ein zu einem Vortrag:

Die Politik der Welfen im Dreißigjährigen Krieg.

Im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg gab es am Vorabend dieses langen Krieges zwei regierende Fürsten, Herzog Christian in Celle und Herzog Friedrich Ulrich in Wolfenbüttel. Jüngere Brüder hatten sich dem Kriegshandwerk verschrieben: einerseits der Wolfenbütteler Herzog Christian, bekannt als „der tolle Halberstädter“. da er Administrator des Hochstifts Halberstadt war, und andererseits Herzog Georg, Bruder des Celler Herzogs. Der militärische Einsatz des Halberstädters für den besiegten Böhmenkönig unterlief die Neutralität der anderen welfischen Fürsten und brachte den Krieg nach Norddeutschland. Herzog Georg war Heerführer nicht nur auf protestantischer Seite, sondern einige Jahre auch im kaiserlichen Heer unter Wallenstein. Die Neuverteilung der welfischen Erbmasse nach dem Aussterben des mittleren Hauses Braunschweig im Jahr 1634 hatte 1635/1636 drei regierende Herzöge zum Ergebnis. Neben denen in Celle und Wolfenbüttel gab es nun einen weiteren in Hannover – und das war Herzog Georg. Uneinigkeit unter den Herzögen verhinderten ein wirksames gemeinsames Vorgehen und auch Ansätze zu Friedensschlüssen. Vielmehr lieferten sie bei wechselnden Fronten ein Verwirrspiel aus Neutralität und aktiver Kriegsteilnahme, bevor nach dem Tod Herzog Georgs 1641 Herzog August der Jüngere Verhandlungen mit der kaiserlichen Seite aufnahm, der 1642 in den Separatfrieden von Goslar mündete.

Referentin: Dr. Gudrun Pischke, Historikerin, Lehrbeauftragte am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen.

Veranstalter ist der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e.V. Der Eintritt ist frei, freiwillige Zuwendungen von Nichtmitgliedern sind willkommen.

Veranstaltungsort und –Zeit: Lepantosaal im Welfenschloss Hann. Münden, Donnerstag, 22. Februar um 19.00 Uhr. 

Nach dem Vortrag findet im Anschluss um 20:15 Uhr die Mitgliederversammlung des Vereins mit dem Rechenschaftsbericht des Vorstands und den Wahlen des Vorstands und Kassenprüfer statt. Die Mitglieder werden um aktive Teilnahme gebeten.