Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

Sydekum - der Name verpflichtet

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  „Anton Corvinus -
Mönch, Pfarrer, Berater, Reformator
“ 

Datum:  16.11.2017

Ort: Lepantosaal, Welfenschloss, Hann. Münden

Zeit: 19:30 Uhr

Antonius Corvinus gehörte zu den Reformatoren, die niemals an den Einfluss und Popularität von Luther heranreichten, die aber regional wie lokal von enormem Einfluss waren. Corvinus entfaltete seinen Einfluss in einer besonders virulenten Phase der Reichspolitik, als Protestanten und Altgläubige im Schmalkaldischen Krieg aufeinander stießen. Ihm übertrug Herzogin Elisabeth genau in dieser Zeit die Aufgabe, die Pfarreien und Klöster im Fürstentum Calenberg-Göttingen zu visitieren sowie die lutherische Kirchenordnung durchzusetzen. Als der Herzogin dann jedoch ihr altgläubiger Sohn folgte, zahlte Corvinus einen hohen Preis für seine Hingabe und Standfestigkeit, denn er wurde über Jahre eingekerkert und starb später an den Folgen der Haft.
Anhand des Lebens von Corvinus lassen sich somit alle Phasen der Einführung des lutherischen Glaubens in Norddeutschland aufzeigen - und ebenso alle Gefahren und Chancen.

Referent: Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Professur für niedersächsische Landesgeschichte und zugleich Direktor des Instituts für Historische Landesforschung an der Georg-August-Universität Göttingen

Veranstalter ist der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e.V. Der Eintritt ist frei, freiwillige Zuwendungen von Nichtmitgliedern sind willkommen.

Veranstaltungsort und –Zeit: Lepantosaal im Welfenschloss, Donnerstag, 16. November um 19.30 Uhr. 

 

 

 

 

Hedemündens Ortsbürgermeister Bethke und die ev. luth. Kirchengemeinde laden ein zu einem Vortrag von Stefan Schäfer am 15.11.2017 um 18 Uhr im Katharinenhaus, Oppertor, gegenüber der Kirche:
 

Jüdisches Leben in Hedemünden –

Eine Standortbestimmung
 

Hedemünden, das in diesem Jahr das  1.000-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung feiert, wird am 15.11.2017  an seine früheren jüdischen Bürger erinnern. Im 19. Jahrhundert lebten einige jüdische Familien in Hedemünden. Die Gemeinde unterhielt einen eigenen kleinen jüdischen Friedhof. Viele jüdische Beziehungen gingen von dem benachbarten Mollenfelde aus, in dem zur Mitte des 19. Jahrhunderts über 25 % der Bevölkerung jüdischen Glaubens waren. Überwiegend wanderten diese „Landjuden“ in die Städte und Ballungsräume ab, die bessere Aussichten auf wirtschaftlichen Erfolg boten. Hermann und Sophie Löwenheim wurden 1939 in Hedemünden genötigt, ihr Haus zu verkaufen und nach Münden zu ziehen. Damit endete die jüdische Geschichte Hedemündens. Beide wurden am 26.03.1942 von Münden aus, über Hannover-Ahlem, in das Warschauer Ghetto deportiert, dort oder im Vernichtungslager Auschwitz fanden sie den Tod.

Der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden lädt ein zu einem Vortrag:

Anton Corvinus – Mönch, Pfarrer, Berater und Reformator.