Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

Sydekum - der Name verpflichtet

Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

   Die erste Veranstaltung im Jahr 2019: Münden – Ausgangspunkt der Auswanderung nach Amerika

Datum: 17. Januar 2019

Ort: Hotel und Restaurant Schlosschänke, Hann. Münden

Zeit: 19:30 bis max. 22:00 Uhr

So erreichen Sie uns:

Bitte vormerken: Die zweite Veranstaltung im Jahr 2019:

Sonntag, 27. Januar 2019

Holocaust Gedenktag, Beginn noch offen (Einzelheiten folgen)

Ort: Stele am Rathaus

Thema: Holocaust Gedenktag

Leitung: Julia Bytom, Erinnerung und Mahnung e.V.

Der Vorstand bittet herzlich um rege Teilnahme.

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Termine.

Heimat– und Geschichtsverein

Sydekum zu Münden e. V.

Geschäftsstelle

Böttcherstr. 3

34346 Hann. Münden

Telefon: 05541 - 956990 (nur 2. und 4. Mittwoch von 10 bis 12 Uhr)

E-Mail: geschichtsverein.sydekum@t-online.de

Sydekum

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Der „Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V.“, lädt für Donnerstag, den 17.01.2019 zu einem Sydekum Gesprächsabend Geschichte federführend für die drei Mündener Geschichtsvereine mit dem Thema ein:

„Münden – Ausgangspunkt der Auswanderung nach Amerika“

Das Bild zeigt eines der auf der Strecke Münden — Hameln regelmäßig verkehrenden  Dampfschiffe, den Raddampfer Hermann, bei der Steinmühle, gegenüber von Dölme.

Foto: gemeinfrei

Das Wort Heimat ist alltäglich und kommt in Medien, Werbung und Politik gleichermaßen vor. Die deutsche Geschichte ist seit dem 19. Jahrhundert von dem Wort gleichsam durchzogen. Heimat hat zweifellos Konjunktur. Allenthalben wird darüber im deutschsprachigen Raum reflektiert – auch bei uns in Münden. 

Dies ist der Anlass für den Geschichtsverein Sydekum, sich auch derer zu erinnern, die mit Münden als Ausgangspunkt ihre Heimat, ihr Land verlassen haben, um anderswo ihr Glück zu suchen und eine neue Heimat zu finden.

Auswanderung nach Amerika

Die große Auswanderungswelle aus dem deutschsprachigen Raum über den Atlantik begann schon um 1700. Dabei gingen die Auswanderer vor allem in die heutigen Vereinigten Staaten, gefolgt von Kanada, Brasilien und Argentinien.

Die Hochzeit der "transatlantischen Massenauswanderung" war das 19. Jahrhundert: Von 1816 bis 1914 wanderten 5,5 Millionen Deutsche in die USA aus. Zum Ende des Jahrhunderts stellten die deutschen Einwanderer sogar die größte ausländische Bevölkerungsgruppe in den USA. Der Hauptgrund für die Auswanderung war das schnelle Bevölkerungswachstum, das für Armut und Arbeitslosigkeit sorgte. Nur rund 20 Prozent der Auswanderer zogen zurück. 

Münden spielte in diesem Zusammenhang eine nicht unbedeutende Rolle. Denn seit 1844 wurde Münden zu einem der Hauptsammelpunkte für Auswanderer, vorwiegend nach Amerika. Sie kamen aus Hessen, Thüringen, Baden, Württemberg, auch aus Bayern und dem Rheinland. Bis 1856 benutzten rund 57 000 Auswanderer die Raddampfer „Hermann" und „Germania" von Münden bis Hameln sowie „Wittekind" und „Blücher" von dort bis Bremen.

Die Vertiefung dieses Themas ist Anlass, zu dem 2019 ersten „Sydekum Gesprächskreis Geschichte“ in das Hotel und Restaurant Schlosschänke am 17. Januar 2019 von 19:30 bis maximal 22 Uhr herzlich einzuladen.
Willkommen sind alle an der Geschichte und Heimatkunde Interessierte.