Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden e. V

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   17. Mai Vortrag:

„Nachhaltigkeit in Geschichte und Gegenwart“

Datum:  17.05.2018

Ort: Lepantosaal, Welfenschloss Hann. Münden

Zeit: 19:30 Uhr

Herzliche Einladung und Aufforderung, Freunde und Bekannte mitzubringen, zu unserer Veranstaltung "Nachhaltigkeit in Geschichte und Gegenwart" - oder „Was hat Vanilleeis mit Geschichte zu tun?“ wir würden uns freuen!

Der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden lädt ein zu einer Veranstaltung "Nachhaltigkeit in Geschichte und Gegenwart" am Donnerstag, den 17.05.2018.

Die Veranstaltung soll auf anregende Weise einen Ausschnitt aus der universitären Forschungspraxis anhand des Beispiels „Nachhaltigkeit“ bieten, wobei die Arbeit zweier Projektgruppen vorgestellt wird, die sich mit historischer und gegenwärtiger Nachhaltigkeit beschäftigen.

In einem ersten ausführlicheren Teil werden historische Aspekte von Nachhaltigkeit besprochen. Hierbei wird zuerst das Göttinger Forschungsprojekt „Nachhaltigkeit als Argument“ vorgestellt, über das in diesem Semester auch die zentrale Ringvorlesung der Uni Göttingen organisiert wird. Daneben wird die Entstehung des Begriffs der Nachhaltigkeit im 18. Jh. (Hans Carl v. Carlowitz, 1713) und seine Anwendung, z.B. in der Forstwirtschaft, aber auch in der aktuellen Geschichtswissenschaft beleuchtet.

Anschließend wird David Vollmuth sein Forschungsprojekt zu Mittelwäldern in Südniedersachsen vorstellen, das forstwissenschaftliche Ansätze mit historischer Forschung verbindet und untersucht wie die historische, gemeinschaftliche organisierte Mittelwaldnutzung funktionierte, welche Bedeutung sie für Gesellschaft, Biodiversität und Wirtschaft besaß, wie und warum sie abgeschafft wurde und welche Folgen dies noch bis heute hat.

In einem zweiten Teil stellt Yvonne Franke aktuelle Aspekte von Nachhaltigkeit vor: Eine nachhaltige Lebensweise hat heute verstärkt auch globale Bezüge. So repräsentiert das Vanilleeis, welches die Deutschen so gerne verspeisen, die Geschichte wie auch die Gegenwart globaler Handelsbeziehungen. Heute entscheidet unser Konsum in Deutschland nicht nur über die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen auf Madagaskar, sondern auch über den Erhalt der wenigen weltweit verbliebenen Primarwälder. Diese Zusammenhänge möchte das Projekt „Diversity Turn in der Landnutzungsforschung“ am Beispiel des Vanilleanbaus für große multinationale Konzerne in Madagaskar verstehen und uns allen einen weg Weisen, wie wir weiterhin nachhaltig Vanilleeis essen können.

Wie stets sind nicht nur Mitglieder des Vereins willkommen.
Es wird kein Kostenbeitrag erhoben.

https://www.uni-goettingen.de/de/ringvorlesung+sommersemester+2018/571206.html