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		<title><![CDATA[Blog]]></title>
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		<description><![CDATA[Entdecke spannende Geschichten aus Hann. Münden! In unserem Blog teilen wir interessante Beiträge und Neuigkeiten des Geschichtsvereins Sydekum. Erlebe Geschichte hautnah!]]></description>
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		<lastBuildDate>Fri, 22 May 2026 19:49:00 +0200</lastBuildDate>
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			<title><![CDATA[Sturm auf Münden – Blutpfingsten 1626]]></title>
			<author><![CDATA[Wulf Richter]]></author>
			<category domain="https://geschichtsverein-sydekum.net/blog/index.php?category=Veranstaltungen"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000B"><div><b>Sturm auf Münden – Blutpfingsten 1626</b></div> &nbsp;<div><b>Sonderführung zum 400. Jahrestag (nur für Vereinsmitglieder)</b></div> &nbsp;<div><b>Donnerstag, 28. Mai 2026 · 17:00–18:30 Uhr</b> <br> <b>Treffpunkt: Vor dem Rathaus Hann. Münden</b></div> &nbsp;<div>Vor 400 Jahren, im Pfingstjahr 1626, wurde Münden zum Schauplatz eines dramatischen Ereignisses: Die Truppen des kaiserlichen Feldherrn <b>Johann T’Serclaes von Tilly</b> rückten gegen die Stadt vor. Der anschließende Sturmangriff – später als <i>Blutpfingsten</i> bekannt – prägte Mündens Geschichte nachhaltig.</div> &nbsp;<div>In dieser historischen Sonderführung folgen wir den Spuren jener Tage:<br> Wie war die Lage der Stadt? Wer war Tilly? Welche Entscheidungen traf der Stadtrat, und wie erlebten die Bürger Belagerung, Angst, Widerstand und Zerstörung? An authentischen Schauplätzen – Mauern, Türmen, Wehrgängen und zentralen Plätzen – wird dieses Kapitel der Stadtgeschichte lebendig.</div> &nbsp;<div><b>Erleben Sie eine eindrucksvolle Führung</b>, die auf zeitgenössischen Chroniken basiert und die dramatischen Ereignisse des Jahres 1626 eindrucksvoll nachzeichnet.</div> &nbsp;<img class="image-0" src="https://geschichtsverein-sydekum.net/images/Muenden_1584_Franz_Hogenberg1_cropped_Tanzwerder.webp" alt="" width="910" height="567" /><div><b>Leitung:</b> <br> Kathrin Körtge &amp; Sabine Lohmann<br> (Geschichtsverein Sydekum · Stadtführergilde)</div> &nbsp;<div align="center" class="imTACenter"> &nbsp;<hr size="2" width="100%" align="center"> &nbsp;</div> &nbsp;<div><b>Organisatorische Hinweise</b></div> &nbsp;<ul type="disc"> &nbsp;<li><b>Datum:</b> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Donnerstag, 28.05.2026</li> &nbsp;<li><b>Uhrzeit:</b> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;17:00–18:30 Uhr</li> &nbsp;<li><b>Dauer:</b> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;80–90 Minuten</li> &nbsp;<li><b>Ort:</b> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Treffpunkt vor dem Rathaus</li> &nbsp;<li><b>Hinweis:</b> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Historische Führung an authentischen Schauplätzen mit Berichten aus Mündener Chroniken</li> </ul></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 22 May 2026 17:49:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Willkommen im Sydekum-Blog]]></title>
			<author><![CDATA[Wulf Richter]]></author>
			<category domain="https://geschichtsverein-sydekum.net/blog/index.php?category=Vereinsleben"><![CDATA[Vereinsleben]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000F"><div class="imHeading4" role="heading" aria-level="4">Willkommen im Sydekum Blog</div><div>Mit unserem neuen Blog möchten wir einen Ort schaffen, an dem Geschichte lebendig wird - nahbar, verständlich und offen für alle, die sich für Hann. Münden und seine Region interessieren. Der Geschichtsverein Sydekum beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der lokalen Vergangenheit. Nun erweitern wir diesen Auftrag um ein digitales Format, das Einblicke in unsere Arbeit ermöglicht und Raum für Austausch bietet.</div><div>Hier werden wir regelmäßig Themen vorstellen, die uns bewegen: historische Ereignisse, spannende Fundstücke aus dem Archiv, Einblicke in laufende Projekte, Porträts bedeutender Persönlichkeiten und Geschichten, die im Stadtbild oft verborgen bleiben. Auch aktuelle Forschungsergebnisse, Hinweise auf Veranstaltungen und Beiträge aus dem Vereinsleben finden hier ihren Platz.</div><div>Unser Ziel ist es, Wissen zu teilen, Neugier zu wecken und den Dialog über Geschichte zu fördern. Wir laden Sie herzlich ein, mitzulesen, mitzudenken und sich einzubringen - sei es durch Kommentare, Fragen oder eigene Erinnerungen. Denn Geschichte entsteht nicht nur in Archiven und Büchern, sondern auch in den Erzählungen der Menschen, die hier leben.</div><div>Wir freuen uns darauf, diesen neuen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gehen.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 08:47:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Rückblick: Jahreshauptversammlung 2025]]></title>
			<author><![CDATA[Holger Gruber]]></author>
			<category domain="https://geschichtsverein-sydekum.net/blog/index.php?category=Vereinsleben"><![CDATA[Vereinsleben]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000004">Beschlüsse, Projekte und Ausblick des Geschichtsvereins Sydekum.</div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:14:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Rückblick: Gedenkveranstaltung am 27. Januar]]></title>
			<author><![CDATA[Wulf Richter]]></author>
			<category domain="https://geschichtsverein-sydekum.net/blog/index.php?category=Veranstaltungen"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000005"><div><b>Kommentar des Geschichtsvereins Sydekum</b></div>

<div>Der Geschichtsverein Sydekum versteht das Erinnern an die
Opfer des Nationalsozialismus als eine zentrale Aufgabe historischer
Bildungsarbeit in Hann. Münden. Gedenktage wie der 27. Januar erinnern uns
daran, dass Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt nicht abstrakt sind, sondern
konkrete Spuren in unserer Stadt hinterlassen haben. Die Beschäftigung mit
diesen lokalen Biografien ist für uns ein wesentlicher Beitrag zu einer
lebendigen Erinnerungskultur und zu einer demokratischen Gegenwart, die aus der
Geschichte lernt.</div>

<div align="center" class="imTACenter">

<hr size="2" width="100%" align="center">

</div>

<div><b>Holocaustgedenktag in Hann. Münden – Erinnerung,
Verantwortung und lokale Geschichte</b></div>

<div>Am 27. Januar gedachte die Stadt Hann. Münden gemeinsam mit
Bürgerinnen und Bürgern der Befreiung des Konzentrationslagers
Auschwitz-Birkenau vor 81 Jahren. An der Stele vor dem Rathaus erinnerten
Bürgermeister Tobias Dannenberg sowie Sarah Heerlein und Stefan Schäfer vom
Stadtarchiv an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrors – und an
die Verantwortung, die daraus bis heute erwächst.</div>

<div><b>Demokratie schützen – damals wie heute</b></div>

<div>In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Dannenberg, dass
Freiheit, Menschenwürde und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten seien.
Sie müssten aktiv gelebt, verteidigt und immer wieder neu eingeübt werden. Die
Geschichte zeige, wie schnell demokratische Strukturen erodieren können, wenn
Gleichgültigkeit, Extremismus oder politische Selbstüberschätzung Raum
gewinnen.</div>

<div>Auch Stadtarchivar Stefan Schäfer erinnerte daran, dass die
Zerstörung der Weimarer Republik nicht plötzlich geschah, sondern durch
politische Fehlentscheidungen und das Unterschätzen extremistischer Kräfte
vorbereitet wurde. Die Lehre daraus sei eindeutig: Rechtsstaatliche Mittel
müssten konsequent genutzt werden, um verfassungsfeindlichen Tendenzen
entgegenzutreten. Schäfer rief dazu auf, angesichts aktueller Krisen und
Konflikte nicht zu resignieren, sondern sich aktiv für demokratische Werte
einzusetzen.</div>

<div><b>Das Schicksal der Familie Proskauer – lokale Geschichte
als Mahnung</b></div>

<div>Besonders eindrücklich wurde die Gedenkveranstaltung durch
den Blick auf eine jüdische Familie aus Hann. Münden. Sarah Heerlein schilderte
das Schicksal der Familie Proskauer, die in der Hinterstraße lebte. Betty und
Julius Proskauer wurden 1942 über Hannover-Ahlem in das Warschauer Ghetto
deportiert und später für tot erklärt. Auch weitere Angehörige der Familie
wurden Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.</div>

<div>Heerlein erinnerte unter anderem an Eugen Proskauer, der
1935 im Zuge der Nürnberger Rassengesetze verhaftet wurde und in der Haft
keinen Ausweg mehr sah. Ebenso berichtete sie vom jungen Erwin Proskauer, der
1939 von einem gewaltbereiten Mob zusammengeschlagen und in die Werra gestoßen
wurde.</div>

<div>Diese Beispiele zeigen, dass die Verbrechen des NS-Regimes
nicht fern oder abstrakt waren – sie geschahen mitten in Hann. Münden, in den
Straßen und Häusern der eigenen Stadtgemeinschaft.</div>

<div><b>Zeitzeugenschaft und europäische Erinnerung</b></div>

<div>Im Anschluss an die Gedenkfeier hielt Stefan Schäfer im
Corvinushaus einen Vortrag über seinen Besuch im polnischen Łódź. Dabei sprach
er unter anderem über den Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen <b>Leon
Weintraub</b>, dessen Lebensgeschichte eindrucksvoll verdeutlicht, wie wichtig
persönliche Erinnerungen für das historische Verständnis und die heutige
Demokratiebildung sind.</div>

<div><b>Erinnern heißt Verantwortung übernehmen</b></div>

<div>Die Gedenkveranstaltung machte deutlich, dass
Erinnerungskultur nicht nur der Vergangenheit gilt. Sie richtet sich an die
Gegenwart und an die Zukunft.</div>

<div>Aus den Geschichten der Opfer – auch aus Hann. Münden –
erwächst die Verpflichtung, wachsam zu bleiben, menschenfeindlichen Ideologien
entgegenzutreten und demokratische Werte zu schützen.</div>

<div>Erinnern bedeutet, den Opfern ihre Würde zurückzugeben und
dafür zu sorgen, dass ihre Geschichten nicht im Vergessen verschwinden.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 10:14:00 GMT</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Buchbeschreibung: Sydekum Schrift Band 35]]></title>
			<author><![CDATA[Gerhard Almeling]]></author>
			<category domain="https://geschichtsverein-sydekum.net/blog/index.php?category=Publikationen"><![CDATA[Publikationen]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><div><strong>Buchbeschreibung</strong></div><div><strong>Die Fürstliche Glashütte zu Altmünden – Archäologie, Glasfunde und Glasmacher 1594–1818</strong></div><div><strong>ISBN 3‑925451‑35‑8 · Preis 28,50 € · Erhältlich im Buchhandel und beim Geschichtsverein Sydekum</strong></div><div>Die historische Glashütte von Altmünden gehört zu den faszinierendsten, aber lange Zeit am wenigsten erforschten Produktionsstätten der Region. Der Autor – Stadtarchäologe von Münden – hat das Gelände über viele Jahre hinweg systematisch prospektiert und dabei eine Fülle bedeutender Glasfunde geborgen. Diese Fragmente ermöglichen erstmals eine <strong>präzise Rekonstruktion der Formenvielfalt</strong> der dort hergestellten Gläser.</div><div>Das Buch bietet einen <strong>entscheidenden Schlüssel</strong> zur bislang oft unsicheren Zuordnung der Glasprodukte zu den Hütten in
<strong>Hannoversch‑Braunschweig</strong>, <strong>Paderborn</strong> und <strong>Hessen</strong>. Damit schließt es eine zentrale Forschungslücke und schafft eine belastbare Grundlage für zukünftige glasarchäologische Arbeiten.</div><div>Gleichzeitig präsentiert der Band einen <strong>vollständigen Überblick über die Glasmacher</strong>, die zwischen <strong>1594 und 1818</strong> in Altmünden tätig waren – mit ihren wichtigsten Produkten, Werktechniken und historischen Hintergründen. Die Darstellung verbindet archäologische Befunde, archivalische Quellen und handwerkshistorisches Wissen zu einem umfassenden Gesamtbild.</div><div>Ein ausführliches <strong>Stichwortverzeichnis</strong> macht das Werk zu einem wertvollen <strong>Nachschlagewerk</strong> für Historiker, Archäologen, Heimatforscher und alle, die sich für die Geschichte des Glashandwerks interessieren.</div><div><strong>Zentrale Inhalte des Buches</strong></div><ul><li><div><strong>Archäologische Prospektionen</strong> &nbsp;
Systematische Geländebegehungen und Funddokumentationen ermöglichen eine detaillierte Rekonstruktion der Glasformen und Produktionsweisen.</div></li><li><div><strong>Zuweisung der Produkte</strong> &nbsp;
Ein wissenschaftlich fundierter „Schlüssel“ zur eindeutigen Zuordnung der Glasfunde zu den Hütten Hannoversch‑Braunschweig, Paderborn und Hessen.</div></li><li><div><strong>Glasmacher und Produktion (1594–1818)</strong> &nbsp;
Ein vollständiger Überblick über die Glasmacherfamilien, ihre Werkstätten und die wichtigsten Erzeugnisse über mehr als zwei Jahrhunderte.</div></li></ul><div><strong>Ein unverzichtbares Werk für alle, die sich mit Glasgeschichte beschäftigen</strong></div><div>Mit seiner Verbindung aus Archäologie, Handwerksgeschichte und regionaler Forschung ist dieses Buch ein <strong>Standardwerk</strong>, das weit über die Region hinaus Bedeutung besitzt. Es erschließt ein Kapitel frühneuzeitlicher Industriegeschichte, das bislang nur in Fragmenten bekannt war – und macht es erstmals umfassend zugänglich.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 10:14:00 GMT</pubDate>
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