1679 gerät Münden in einen Konflikt zwischen Stadt und Amt: Wer darf Gebühren von Fuhrleuten erheben, wer kontrolliert den Warenfluss, und wie wirkt das Stapelrecht? Die Edition zeigt den historischen Streit um das Bestäter- und Wegegeld – mit Transkription, Kommentaren und Kontext zur frühneuzeitlichen Handelsorganisation.
Vor 350 Jahren entstand in Münden ein ungewöhnlicher Ort: der Kommandantengarten. Zwischen Wall, Graben und Stadtmauer entwickelte sich ein Gelände, das vom Tuchmacherhandwerk über militärische Nutzung bis zum Rückkauf durch die Stadt eine bemerkenswerte Geschichte erzählt. Ein Blick in die Quellen zeigt, wie eng Besitz, Macht und Alltag in der Garnisonsstadt miteinander verflochten waren.
Wir beleuchten die Handelsentwicklung in Münden – vom frühen Marktort über das Stapelrecht bis zur Weserschifffahrt. Anhand ausgewählter Exponate und Urkunden gehen wir auf Spurensuche.
(Bild: Rathaus_Münden_(Karl_Friedrich_Wunder) Ansicht um 1900 Gemeinfrei)
(Bild: Rathaus_Münden_(Karl_Friedrich_Wunder) Ansicht um 1900 Gemeinfrei)