Der Mündener Rechtsstreit von 1657 bis 1664 zeigt, wie Stadt und Amt um Gerichtsbarkeit, Wege und Macht außerhalb der Stadtmauern rangen – vor Gericht.
1679 gerät Münden in einen Konflikt zwischen Stadt und Amt: Wer darf Gebühren von Fuhrleuten erheben, wer kontrolliert den Warenfluss, und wie wirkt das Stapelrecht? Die Edition zeigt den historischen Streit um das Bestäter- und Wegegeld – mit Transkription, Kommentaren und Kontext zur frühneuzeitlichen Handelsorganisation.