1679 gerät Münden in einen Konflikt zwischen Stadt und Amt: Wer darf Gebühren von Fuhrleuten erheben, wer kontrolliert den Warenfluss, und wie wirkt das Stapelrecht? Die Edition zeigt den historischen Streit um das Bestäter- und Wegegeld – mit Transkription, Kommentaren und Kontext zur frühneuzeitlichen Handelsorganisation.
Vor 350 Jahren entstand in Münden ein ungewöhnlicher Ort: der Kommandantengarten. Zwischen Wall, Graben und Stadtmauer entwickelte sich ein Gelände, das vom Tuchmacherhandwerk über militärische Nutzung bis zum Rückkauf durch die Stadt eine bemerkenswerte Geschichte erzählt. Ein Blick in die Quellen zeigt, wie eng Besitz, Macht und Alltag in der Garnisonsstadt miteinander verflochten waren.
Im Sommer 1757 erreichte der Siebenjährige Krieg Münden. Eine Garnison aus Invaliden, versprengten Kompanien und städtischem Ausschuss stand einem erfahrenen französischen Korps gegenüber. Die Kapitulation vom 23. August, im Niedersächsischen Landesarchiv überliefert, verdeutlicht die Dynamik frühneuzeitlicher Kriegsführung. Der Blog rekonstruiert die Ereignisse, die Offiziere und die Stärke der Verteidiger und ordnet Mündens Übergabe in die dramatische Kriegslage von 1757 ein.
Wie Polizei, Ordnungssystem und Gewerbeaufsicht den Alltag prägten – ein kompakter Einblick in Regeln, Strukturen und Lebenswelt der Stadt im Mittelalter. (Matthäus Merian d. Ä.: Stadtansicht von Münden (Schlagd mit Schiffen), um 1640. Gemeinfrei.)